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Ich fange an

Man wird heute erkennen, dass etwas hier geändert ist. Wo sind die alte Beiträge denn nun?

Seit Januar bin ich bei einem privaten Sprachkurs auf Deutsch über die Firma tätig. Auf Empfehlung eines Kollegen habe ich den Personalleiter überzeugt, diesen Sonderkurs zu genehmigen. Ich hatte tränen in die Augen als ich den Besitzer der Sprachenschule erzählte, dass ich vermutlich Kommunikationsschwierigkeiten mit meinen Kollegen hatte. Vielleicht liegt es an die norddeutsche Mentalität? Vielleicht habe ich mein Selbstbewusstsein verloren. Eine dauernde Erkältung und die Emotionen haben auch eine Rolle gespielt und meine Stimme während wurde des Gespräches immer heiser sein. Voll peinlich.

Später wurde es festgestellt, dass mein Sprachniveau “sehr” hoch ist aber ich mache immer dieselben Fehler/wieder die gleichen Fehler/andauernde Fehler… ach ja. Es nervt. Ich weiß, was ich tun soll. Mehr lesen, mehr schreiben.. weniger auf Englisch und viel mehr auf Deutsch. Ich mag das Gefühl wirklich nicht, als ob ich im Sand laufe, wenn ich auf Deutsch lese und schreibe. Ja, ich bin ein Sprach-Faultier. Dass ich hauptsächlich Aufgaben für “native English speaker” mittlerweile bekomme, finde ich, dass meine Chancen, mein Deutsch indirekt zu verbessern, sind jetzt eigentlich null.

Ich bin längst schon am dem Punkt, wo ich sage, “Das ist genug”. Sogar meine Sprachlehrerin will nicht mehr Übungen machen. Mehr Praxis sollte sie von mir sehen. Und weil ich nicht dazu selber bringen kann, ist es mit große Hoffnung, dass irgendwie dieses Blog mir helfen kann.

So ab diesem Punkt, schreibe ich hier auf Deutsch. Die alte Post sind weg. Was genau für Themen werden hier auftauchen, muss ich darüber denken. Letztendlich sollen meine Beiträge einige berufliche Vorschritte mir geben. Wenn ich fliesend schreiben kann, wenn ich endlich Lust auf schreiben entwickeln habe, glaube ich, eine große Erleichterung in mir stattfindet.

Das ist mein Ziel.

Ein Foto von letzer Woche. Der Sommer in den Norden ist in diesem Jahr hervorragend.

Marienstraße
Sommerabend in Flensburg

3 thoughts on “Ich fange an

  1. Super! Toller Post. Ich bin schon sehr gespannt, worüber Du schreiben wirst. Ich finde es nämlich sehr spannend, wie Du Deutschland und viele alltägliche Dinge mit Deinen Augen siehst. Über Deine Posts konnte ich in der Vergangenheit schon oft Sachen wahrnehmen, die ich sonst gar nicht beachtet hätte, weil sie ja schließlich schon immer so gewesen sind. Aber für jemanden, der nicht in Deutschland aufgewachsen ist, fallen Sie halt auf. Das ist sehr spannend!

    Dein Deutsch ist viel besser als Du selbst glaubst. Traue Dich einfach.

  2. Viel Glück auf den Weg ins fließende Deutsch! (Und viele Grüße aus dem Glasgower Flughafen.)

    Zu dieser Jahreszeit kriege ich auch oft die “Native Speaker gebraucht — bitte drüber schauen” Aufgaben. Unsere Abteilung tagt sich mit ihren externen Geschäftspartnern im Ausland und viele Reden werden gehalten, viele Fragebögen werden verteilt, und viele Wegweiser werden aufgehängt. Alles muss makellos erscheinen.

    Der Unterschied zwischen Dir und mir im Alltagsgeschäft ist, dass ich auch bis zu 50% im Englischen arbeiten MUSS (da das die einzige gemeinsame Sprache zwischen meiner Gruppe und unseren Kunden und Dienstleistern ist).

    Zum Glück habe ich einen Chef, der lieber Fränkisch als Englisch redet, und ich habe der Büronachbarin schnell abgewöhnt, mit mir Englisch zu reden (obwohl sie das toll fände — ich habe einfach keine Lust).

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen!

    1. Ups! Die Meldung, dass ich überhaupt eine Nachricht bekommen habe, ist durch meinen Spam-filter aussortiert. Aber eine Danke nachträglich für deine Unterstützung. Eine Reunion wäre nett! Lass uns was planen :)

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